Ich bin zurück auf www.kraftfuttermischwerk.de

Werte Feed-Leser, liebe Blogbesucher,

lange hat es gedauert, aber ich bin endlich wieder zurück auf meinem alten, von mir so geliebten Kraftfuttermischwerk. Die nächsten Tage wird es dort krankeitsbedingt etwas ruhiger zu gehen, aber im Gegensatz zu hier wird da wenigstens überhaupt was passieren.

Ich werde die Inhalte dieser Domain hier in den nächsten Tagen nach dort übertragen, und diese Domain hier dann an denjenigen verkaufen, der dafür am meisten zu geben bereit ist. Ja. Genaueres die Tage dann.

Es war auch hier schön mir euch, aber es ist an der Zeit in die ehrwürdigen Hallen des Werks zurückzukehren. Jetzt nämlich.

*wink*
Ronny

Wenn 974 Super Marios auf ein Mal durchs Level eiern

974 Läufe von Super Mario, aufgenommen auf der Gamescom 2013 und dann irgendwie zusammengefügt. Erinnert an die Lemminge.

974 runs of the custom Super Mario Bros Time Trial level collected at Gamescom 2013.
There was a 3 second penalty for dying which explains all the frozen Marios. Also note that enemies and objects may not appear synced to the players – that is due to the way Mari0 (and the original SMB) works.

(Direktlink, via Like Cool)

Die kürzeste Flugverbindung der Welt

75 Sekunden dauert im Regelfall der kürzeste Linienflug der Welt. Er startet auf der schottischen Insel Westray und landet auf der Nachbarinsel Papa Westray. Wenn das Fliegen doch nur immer so schön schnell vorbeigehen würde.

Ich wollte gerade mal gucken, was dieser Flug kosten würde. Man weiß ja nie, wozu das Wissen darüber mal gut sein könnte, allein ich fand nichts. Kostet ab £17. (Danke, Gilly.)

(Direktlink)

“This ain’t California – Rollbrettfahrer in der DDR” online auf arte+7

Diese sogenannte Doku-Fiction verfolgt mich, seit dem ich das erste mal davon hörte, dass sie gedreht werden würde. Ich war irgendwie entflammt.

Ich war 12 als mein Cousin so ein Brett aus einem Urlaub in Ungarn mitbrachte. Wir trafen uns dann immer vor der Schulspeisung in unserem Kaff und machten mit dem Ding rum. Rollten, hüpften über Stangen, sprangen kleine Treppen damit runter und imponierten den Mädels. Ich liebte es, kein Erwachsener verstand das. Ich hatte keine Ahnung, dass es da im Osten schon lange vor uns welche gab, die auf diesen Dingern über den Alex rollten und im wahrsten Sinne ihre Show abzogen. Später dann, als die Mauer sich öffnete, ging ich los und kaufte mir so furchtbar breites, viel zu schweres Brett und fuhr damit durch die Straßen. Ich traf auf Leute, die das ebenso taten, also fuhren wir ab da zusammen. Manchmal riskierten wir unser Leben, aber wir liebten es. Irgendwann hörten wir einfach damit auf. Andere Dinge wurden wichtiger.

Als ich von dem Film hörte aber wusste ich, dass ich den unbedingt sehen müsste. Natürlich.

Irgendwann trommelte dann MoGreens jede Menge alter Jungpioniere zusammen und meinte, er hätte ein Date mit dem Regisseur und sollte so viele alte Ostler, die früher skateten, wie möglich mitbringen. Wir fuhren dann mit einer Traube von alten Ex-Skatern dorthin, tranken viel Bier und redeten. Am Ende hinterließen wir wohl das, was wir als unser Lebensgefühl im Osten gespeichert hatten. Und das hatte eigentlich nur am Rande mit den Brettern zu tun. Klar, wir waren auch alle nie so gut und schon gar nicht so populär, dass es irgendwie relevant für den Film hätte werden können. Aber wir wussten, wo wir herkamen und redeten gerne über das, was wir damals so erlebt hatten – was uns durch den Kopf ging.

Der Film ist nun schon lange zu sehen, war zeitweise auf YouTube, wurde dort wieder schnell gelöscht und ich habe ihn tatsächlich bis eben nicht gesehen, so sehr ich das auch immer schon wollte. Jetzt aber. Und ich finde ihn durch und durch klasse. Nicht nur wegen der Skaterei, sondern wegen diesem Lebensgefühl, was viele denen im Osten gar nicht zuzutrauen vermochten. Jung sein; leben, lieben, lachen. Eben auch dort.

Ein wirklich großartiger Film! Jetzt für sieben Tage auf arte+7 und ihr solltet den unbedingt sehen. Echt jetzt.

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die sich verliert, als die Freiheit beginnt. Die modern erzählte Collage von Erinnerungen ist ein dokumentarischer Trip durch die verrückte Welt der ‘Rollbrettfahrer’ in der DDR der 80er Jahre. Dabei wird der ‘East German Way of Life’ erlebbar und verständlich.

Hotpants, Sex und Musik – versus staatlich verordnete Spartakiaden und Meisterschaften. “This ain’t California” erzählt von einer bisher unbekannten Jugendbewegung, die beweist: Die DDR-Gesellschaft war auch bunt. Dank Super-8-Aufnahmen, Originalausschnitten über die “Rollbrettfahrer”-Szene im Osten, Fotos, gespickt mit modernen Animationen und vielen nachgestellten Szenen entsteht das Kaleidoskop einer Jugendkultur, die lange vor dem Mauerfall alle Grenzen zu sprengen verstand. Regisseur Marten Persiel zeigt das Leben in der DDR, wie es noch nie zu sehen war. Es ist ein Film entstanden, der vom Osten in die Welt schaut, bis ins Jahr 2011 – immer mit dem Fokus auf ein Thema: Freundschaft.

Erzählt wird in der dokumentarischen Erzählung von wilden Partys, von der ersten Liebe, den Freunden, die sich nach der Wende aus den Augen verloren haben, und vom Zusammentreffen der west- und ostdeutschen Skater. Im Mittelpunkt stehen “Nico”, “Dirk” und “Dennis”, drei collagierte und zum Teil fiktiv aufgeladene Filmfiguren, die zu einem kraftvollen Soundtrack mit Klängen unter anderem von Anne Clark, Alphaville, Die Ärzte oder Feeling B. über den Alexanderplatz rattern.


(Direktlink)

Die Bartschüssel

Muss man nicht mögen, ist bestimmt auch nur mit umfassender Hygiene ratsam. Aber praktisch sieht das Dingen schon irgendwie aus. Und auch wenn keine Suppe darin Halt finden dürfte, kann man immer noch Vögel darin aufziehen. Ein MuFuBa, ein Multifunktionsbart quasi.

(Direktlink, via Say OMG)

Auf nicht funktionierende Dinge kloppen aus Filmen schneiden und einen Beat drunter legen: Percussive Maintenance

Ich erinnere mich gerne an den alten Schwarz-Weiß Fernseher meiner Eltern. Presets gab es keine, wenn man umschalten wollte, musste man an einem für Kinderhände dicken Knopf drehen. Der mache immer ganz herrlich “Klack” dabei. Daneben war ein nicht weniger dicker Knopf für die Feinjustierung, wenn DDR 1 oder DDR 2 mal nicht laufen wollte. Später kamen dann die Westsender dazu, noch später ein Farbfernseher, aber der hat hiermit nichts zu tun.

Wenn der alte Kasten mal nur Schnee auf der Röhre hatte, oder begann so von oben nach unten wandernde Balken zu zeigen, konnte man daran knubbeln, wie man wollte – es half alles nichts. Alles was dann half war ein beherzter Schlag auf das Gehäuse. Dann zitterte das Bild kurz und die Kiste lief wieder. So war das. Ich habe mir diese primäre Reparaturmethode von damals bis heute bewahrt und immer wenn irgendwas nicht so läuft, wie ich mir das erhoffe, kloppe ich dagegen. Leider funktioniert das heute so gut wie nie nicht mehr. Gute alte Zeit.

Offenbar war aber war das “Draufkloppen” mal eine durchaus anerkannte und weit verbreitete Methode, Dinge wieder zum Laufen zu bekommen. Duncan Robson zumindest hat dutzende Filme gesichtet, in denen das so praktiziert wurde. Daraus hat er die entsprechenden Szenen zusammengeschnitten und einen Beat druntergelegt: Percussive Maintenance.

Wir sollten das Draufkloppen und Gegentreten zur Reparaturzwecken reaktivieren. Es macht das Leben irgendwie einfacher. Wirklich.

(Direktlink)

Steve-Os YouTube Channel

Jack Asser Steve-O hat seit gestern seinen eigenen YouTube Kanal. Der wird sich ganz sicher Stück für Stück mit furchtbar intellektuell anspruchsvollem Zeug wie diesem hier füllen. Ich hab mal gleich aboniniert. Natürlich! Erstaunlich, dass der erst jetzt auf diese ja eigentlich nahe liegende Idee kam. Ich dachte, ich sag mal Bescheid, sonst verpasst das doch wieder die Hälfte von euch. Bitte, danke.

(Direktlink)

We say hello with skateboarding in #MaHe

Sehr tolle Aktion von einigen Aktivisten und Skatern, die in der Flüchtlingsunterkunft Marzahn Hellersdorf einfach mal ein paar Decks und Kleidung abgaben.

Due to the protests against the refugee camp in Hellersdorf a friend decided spontaneously to do something different to welcome them. He wanted to meet them directly and try to show them that there are a lot of people in Berlin welcoming refugees. Many people donated skateboards and clothes for this sunday.
Now they can have their own skate sessions in their backyard and we say again:
Refugees welcome!

(Direktlink, via @AranJaeger)

Hafenstrasse Hamburg 1986 – 87

Ich habe derartiges hier ja eher aus dem Osten oder aus Berlin, was auch der räumlichen Nähe und dem sich daraus ergebenen Interesse geschuldet ist, aich ich habe mir aber eben diese sehenswerten, durchaus unspektakulären Privataufnahmen aus der Hamburger Hafenstraße der 80er angesehen. Toll, was das Internet alles aufzuheben weiß.

“Die Protagonist/innen des Kampfes um die Hafenstraße übernahmen für einen Wimpernschlag der Geschichte die »intellektuelle und moralische Führung« eines neuen »historischen Blocks«, der die Hegemonie des traditionell führenden Blocks der Bourgeoisie in der Zivilgesellschaft erfolgreich herausforderte. Wer in diese Ereignisse involviert war, bekam zumindest eine flüchtige Ahnung vom menschlichen Potenzial für Solidarität und Veränderung.”

Eine Frau aus der Hafenstrasse 2010

(Direktlink, via Blogbuzzter)

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