Joggen kreativ

Ich kann mit Jogging ja nichts anfangen. Ich halte es mit dem Motto, “Wer rennt, der klaut!” und laufe da lieber gemächlich.

Offenbar aber ist man sich in der Szene auch nicht ganz einig darüber, ob es denn tatsächlich Not tut, im Jahre 2013 immer noch genau so durch den Park zu dackeln, wie man das schon immer zu tun pflegte. Die Idee hierzu allerdings stammt wohl schon aus dem Jahre 1989: “A springy,rhythmic way of moving forward, similar to a horse’s gait and is ideally induced by elation.” Hat sich damals wohl nicht durchgesetzt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Ich bleibe dabei: “Wer rennt, der klaut!” Und wer wie ein Pferd rennt, erst recht.

(Direktlink, danke Doro Thee!)

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Timelapse von einem, der 30 Stunden lang an einem Unfallwagen zeichnete

Ich habe es ja nicht so mit der Kunst des Zeichnens. Wenn ich sagen würde, “ich kann es ein bisschen”, ist das schon wohlwollend übertrieben – ich kann es so gut wie gar nicht, auch wenn ich in Geometrie immer eine 1 hatte. Aber das ist ja auch irgendwie was anderes.

Paul White hingegen kann Zeichnen. Und wie! Für diese Zeichnung eines offenbar verunfallten Wagens benötigte er 30 Stunden Zeit, die für das Video auf 2 Minuten 13 gezeitraffert wurden. Dann sieht das alles natürlich alles gar nicht so kompliziert aus, ändert aber an seinem Können rein gar nichts.

(Direktlink)

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Braaahhlitz 2013, ein Netaudio-Festival, bei dem Du entscheidest, für wieviel zu zahlen Du bereit bist

braaahhlitz_logoSperrige Headline, aber manchmal muss sich das eben so sperrig lesen – manchmal muss man euch eben zu eurem Glück zwingen. Isso.

Am 24. August 2013 findet in der Brandenburger Pampa (die ich als Brandenburger ziemlich gerne mag) zum nun zweiten Mal das “Braaahhlitz” Netaudio-Festival statt. Um genau zu sein auf einem optisch wunderschönen Gelände des alten, umgebauten, stillgelegten Bahnhofs von Oderberg-Bralitz. Platz ist da für nicht mehr als 150 Gäste, was meiner Erfahrung nach reicht um eine tolle Zeit miteinander zu haben. Und weil für mehr Leute kein Platz ist, gibt es genau 150 Tickets.

Der Clou daran ist, das diese Tickets zu dem Preis weggehen, den die etwaig Interessierten zu zahlen bereit sind. Los geht es bei null Euro, was ein Fest unter minimalen Bedingungen ermöglicht. Wenn die Leute aber mehr zahlen, wirkt sich das auf den kreativen Umfang des Gebotenen aus. Tolle Idee, klasse Konzept.

0 Euro (Wir werden trotzdem unseren Spaß haben!)
Wir feiern uns selbst, wie bereits im vergangenen Jahr. Auch mit Nullbudget veranstalten wir das Festival, das sicherlich trotzdem wunderbar wird. Ihr könnt es allerdings großartig machen indem ihr vorbeischaut.

250+ Euro (Wir spitzen die Ohren!)
Wenn wir 250 Euro oder mehr an Spenden generieren, werden wir einen Video-Livestream einrichten, so dass auch die Daheimgebliebenen etwas von BRAAAHHLITZ haben. Zudem bieten wir jedem Unterstützer Zugang zu frühen Mixes der Songs, die unsere Musiker während der Woche aufnehmen. Auch die fertige Kompilation gibt es für Unterstützer einen Monat früher, als für den Rest der Welt.

500+ Euro (Wir werden singen!)
Wenn wir 500 Euro oder mehr an Spenden generieren, bieten wir jedem Festivalbesucher die Möglichkeit Teil eines Backgroundchors zu werden. Ihr könnt euch also auf einem der Songs verewigen, der später auf der Kompilation erscheinen wird. Darüber hinaus – und vor allem interessant für Gesangsmuffel – kriegen alle Unterstützer reichlich Kaffee/ Tee und die hervorragenden Kekse, die wir backen werden.

1000+ Euro (Wir werden rocken!)
Wenn wir 1000 Euro oder mehr an Spenden generieren, werden wir zusätzlich zu den hauseigenen Künstlern noch weitere Musiker einladen. Das bedeutet nicht nur mehr Programm, sondern auch zwei Bühnen und allerlei zusätzlichen Schnickschnack und Freizeitgestaltung (Badehose einpacken!)

Veranstaltet wird die Sause von Aaahh-Records, guten Bekannten also. Und so wundert es auch nicht, dass das Line Up bisher primär aus hauseigenen Musikern besteht, allen voran die durch und durch wunderbare Julia alias Entertainment For The Braindead.

Und weil ich das Konzept so großartig finde und weil ich Mitte der 00er Jahre immer auf einer ähnlich konzeptionierten Veranstaltung auf einer Wagenburg ganz in der Nähe gespielt habe (was absolut lieblingsweltschön war) und weil man mich gefragt hat, werde auch ich dort meinen musikalischen Beitrag in Form eines DJ-Sets zum Besten geben.

Und jetzt lehne ich mich hier ganz weit und bisher ganz völlig unabgesprochen aus dem Fenster und sage mal so: Wenn ihr die 1000 Euro für alle Tickest auszugeben bereit seid, werde ich mit Julia versuchen eine Live Version des immer noch enorm gefragten Remixes von ihrem “Run” aufzunehmen, den ich einst davon machte. Na wenn das nichts ist.

100 Tickets der 150 sind jetzt noch zu haben. Holt sie euch, bevor sie weg sein werden. Diese Art von Festen feiert man nicht jedes Wochenende. Schon gar nicht in einem der versifften Parks in der Hauptstadt. (Jehova, Jehova!)

It will be great. Make it awesome!

(Direktlink)

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